Kraftreserven

Ich sage es wie es ist: Ich bin absolut Überfordert. Überfordert mit der Situation, Überfordert mit den Klausuren, Überfordert mit meiner Beziehung, überfordert -ja sogar mit der Frage, was ich eigentlich hier schon wieder will. Alles bricht regelmäßig über mir zusammen, so häufig, dass ich mich langsam doch fragen muss, welcher Profiingenieur den Mist hier denn konstruiert hat... (ich selbst, wer sonst?!). Ich habe mir in den letzten Wochen immer wieder jemanden gewünscht, der mich an die Hand nimmt, der mir hilft, der mir sagt, dass es nicht schlimm ist, wenn ich nicht alles auf einmal schaffe, der mir meine Fehler, meine Nachlässigkeit, mein Scheitern, verzeiht und der da bleibt, egal, was passiert. Jedes mal, wenn sich dieser Wunsch wieder in mir regt, wird mir auf's neue bewusst, dass ich selbst diese Person sein muss. Ich habe Erfahrung damit, mich in schweren Zeiten wieder hochzuziehen aber ich habe keine Erfahrung damit, mich selbst auf diese Art zu bemuttern. Mich um mich zu kümmern, auch wenn es gerade nur eine stressige Phase ist und kein lebensverändernder Tiefpunkt. Mein Mitleid für mich selbst hört immer dann auf, wenn ich wieder alleine Laufen kann. Das sollte so nicht sein. Ich möchte die Kraft von guten Tagen nutzen um noch mehr Resilienz zu schaffen um zukünftig auch Momenten wie diesem auf Augenhöhe entgegentreten zu können. Fairerweise muss man auch erwähnt sein, dass meine Reserven was Kraft angeht bald aufgebraucht sind. Ich lebe von dem Zusammensein mit anderen Menschen. Selbstverständlich respektiere ich alle Maßnahmen aber die Isolation ist eine der frustrierendsten Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe. Frust ist kein guter Ratgeber.

19.2.21 20:43, kommentieren

Umbruch

Bei mir befindet sich gerade alles im Umbruch. Ich bin froh und dankbar darüber, meine Möglichkeiten erscheinen mir im Moment so unzählig wie nie zuvor. Gleichzeitig überfordert mich die Situation ungemein. An den schönen Tagen bin ich überfordert vor Glück, an den weniger schönen überfordert davon, so viele gravierende Entscheidungen treffen zu müssen. Wenn ich wenigstens bei M sein könnte. Naja, der ist ja nicht aus der Welt. Jedenfalls bin ich besonders froh darüber, dass ich mit gutem Gewissen sagen kann, dass ich auch den schwierigen Tagen gewachsen bin. Meine Selbstsicherheit hat sich in den letzten Monaten gefestigt. Im Idealfall wäre sie natürlich lückenlos aber ich glaube, das ist ein Abstrakt. Und irgendwo muss ja auch noch Raum sein, sich selbst weiter verbessern zu wollen und (konstruktive) Kritik annehmen zu können. Ich habe mir für die kommenden Monate vorgenommen auch an der Art, wie ich mit Menschen umgehe zu arbeiten. Prinzipiell würde ich mich zwar als relativ emphatischen Menschen einstufen aber leider hängt das mit einem enormen "People-Pleaser" Syndrom zusammen. Ich tue Menschen, die mir Gutes wollen, keinen Gefallen, wenn ich etwas für sie tue, was ich selbst nicht möchte. Meine Fähigkeit klar und deutlich "Nein" zu sagen, ist stark ausbaubedürftig. Damit meine ich nicht, dass ich die Menschen in meinem Umfeld vor den Kopf stoßen will, lediglich, dass ich niemandem einen Gefallen schulde, der mir in einem hohen Maß unangenehm ist. Das würde ich umgekehrt auch von niemandem verlangen.

1 Kommentar 5.10.20 23:29, kommentieren

Haltlos

Ich bin gerade bei M, ich fühle mich haltloser denn je.

1 Kommentar 1.8.20 22:41, kommentieren

für mich einstehen

Ich möchte anfangen mehr für mich selbst einzustehen. Nicht mehr an mich selbst zu denken, aber mehr für mich einzustehen. Das sind verschiedene Dinge: ich schaffe es z.B. ständig daran zu denken, wie wenig ich etwas will oder wie unwohl mir bei etwas ist und gleichzeitig absolut nichts dagegen zu tun. Das ist weder gesund noch zielführend. Ich möchte Termine, zu denen ich nicht möchte einfach ohne schlechtes Gewissen absagen können. Das wäre wichtig. Ist es nicht verrückt, dass man so auf das Wohl Anderer fixiert ist, dass man sich selbst dazu zwingen muss, das zu tun, was gut für einen ist?

1 Kommentar 19.5.20 12:26, kommentieren

miteinander und ohneeinander

Ich habe es geliebt und ich liebe es noch, dass ich an etwas festgehalten habe und dadurch, dass sich mir dabei Leute in den Weg stellen wollten gelernt habe, wer wirklich gut für mich ist. Das hier ist nochmal eine Art Abschiedspost für C. Ich habe aufgehört sie zu vermissen, schon vor einer Weile. Natürlich fehlen mir die kleinen Dinge, die wir hatten. Mir fehlen die Insider und die langen Nächte, keine Frage. Aber wisst ihr, was mir nicht fehlt? Das es mir wegen ihr schlecht geht. Das fehlt mir überhaupt nicht. Ich habe ohne sie ein großes Stück Freiheit gewonnen. Sie war die zweite Person von der ich mich losgerissen habe und erst im Nachhinein erkannt habe, wie schlecht sie für mich war. Wie sehr sie mir wehgetan hat. Ich schätze die Zeit, die wir miteinander verbracht haben aber ich freue mich auf eine Zeit ohneeinander. Aus einem "und nach mir die Sintflut"-Denken, in dem ich einfach mal gemacht habe, was sich für mich richtig angefühlt hat, ist ein ganz neues Leben entstanden. Ohne zu objektifizieren, manche Menschen haben sich quasi von selbst aussortiert.

14.5.20 16:30, kommentieren

Unwohlsein

Nach dem Tag gestern habe ich mich heute immer noch nicht ganz wieder beruhigt. Irgendwie steckt mir das Unwohlsein noch in den Knochen. Mir fehlt mein normaler Tagesablauf zur Zeit sehr, da geht es mir wohl wie vielen anderen. Unterstützung könnte ich im Moment gut gebrauchen.

11.5.20 12:10, kommentieren

Zuneigung

Schwieriger, schwieriger, schwieriger Tag heute. Einfach nur schwierig. Ich habe noch gar nicht das Gefühl, darüber sprechen zu können, irgendwie stecke ich immer noch mittendrin. Ich würde gerne mehr Zuneigung zeigen aber es geht gerade einfach nicht. Es fühlt sich an, als wäre da eine Blockade, ein Hindernis, irgendetwas, dass mich davon abhält. Natürlich hält mich physisch niemand davon ab, es liegt einzig und allein an mir, dass ich das heute (und sonst) nicht kann. Wie gerne wäre ich doch so ein Mensch, der eine gewisse Wärme ausstrahlt und in dessen Gegenwart man sich sofort geborgen fühlt! Nein, stattdessen bin ich unterkühlt, teilnahmslos und unbeständig. Wenn mir irgendjemand sagen kann, wo ich anfange um das zu ändern, dann schulde ich demjenigen sehr viel. Bis dahin würde ich mir so sehr wünschen, dass meine Mitmenschen verstehen, wie wichtig sie mir sind, ohne das ich das richtig ausdrücke. Warum fällt mir das so schwer, wo ist der Knackpunkt? Fragen über Fragen.

10.5.20 20:01, kommentieren

Unabhängigkeit

Es ärgert mich unglaublich, dass ich diesen Blog nicht mehr täglich nutze. Heute wollte ich unbedingt etwas schreiben, keinen Tagebucheintrag, nein, etwas Außergewöhnliches: Eine Kurzgeschichte, die dem Leser im allerletzten Satz nochmal den Atem verschlägt oder ein wunderschönes Gedicht, ganz sanft und rührend. Ja, nix war's. Ich bleibe wohl fürs erste dabei, Leuten, die es sich zufällig durchlesen aus meinem Leben zu berichten. Aber wisst ihr was? Das ist gut so. Habe ich schon mal einen Eintrag darüber geschrieben, dass das Alleine-sein mir keine Angst mehr macht? Pustekuchen. (Themenwechsel? Kann ich!) Zwar habe ich gelernt, dass es besser ist Zeit mit Menschen zu verbringen, die mich verdienen, die mich wertschätzen ber ganz alleine bin ich immer noch nicht gern (und für besondere Fälle wie M zum Beispiel gibt es da auch immer gerne eine Ausnahme -ich bin ein Trottel). Gut, fairerweise muss man sagen, dass ein gewissen Unwohlsein nicht automatisch mit einer Angst gleichzusetzen ist. Ich befinde mich in keiner starken Abhängigkeitssituation mehr, oder zumindest ist meine emotionale Abhängigkeit von meinen Mitmenschen -wie ich ganz subjektiv behaupten würde- weniger geworden. Darauf bin ich stolz. Nur habe ich jetzt andauernd die Befürchtung, enge Freundschaften und eventuelle andere Kontakte könnten mich wieder genau dorthin bringen. Irgendwie kann ich nicht abschätzen, ob eine Person mein Vertrauen verdient. Ich kann niemanden finden, bei dem ich bereit wäre für das, was er/sie mir gibt, einen Teil dieser Freiheit wieder herzugeben. Aber das ist eben einfach (zu einem gewissen Grad) nötig, um eine engere Bindung einzugehen, oder?

1 Kommentar 29.4.20 23:01, kommentieren

Verschwommen

Ich weiß gar nicht so recht, was ich sagen will. Das geht mir oft so: ich weiß, dass ich etwas Wichtes sagen oder auch nur denken will, aber es ist alles so verschwommen, dass es eine Weile dauert, bis die Sache bzw. der Gedanke für mich greifbar wird. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Vielleicht an der Überforderung, oder daran, dass mir in letzter Zeit so viele unbegreifliche Dinge passiert sind? Damit, dass ich C verlieren würde habe ich nicht gerechnet, obwohl es so offensichtlich war. Auch, dass sich die Beziehung zwischen M und mir so weiterentwickelt hätte ich nie gedacht. Vielleicht ist das eine Art Schutzmechanismus, ein Gefallen des Universums, der mich davor beschützt, dass zu viel auf einmal über mir zusammenbricht? Für mich verändert sich im Moment wirklich alles und ich weiß noch gar nicht, in welche Richtung mich das tragen wird. Ich hoffe, dass diese Taubheit wieder verschwindet.

14.3.20 14:05, kommentieren

Tapfer

Die letzen Wochen waren unglaublich stressig, aber ich beiße mich da durch. An den Wochenenden unternehme ich öfters Dinge mit M, ansonsten halten sich meine sozialen Kontakte ziemlich in Grenzen, habe ich erzählt, dass C und ich kaum noch Berührungspunkte haben? Diese Zeit, in der ich aktuell stecke, fühlt sich merkwürdig an, aber ich bin glücklich. Und das zum ersten Mal für einen längeren Zeitraum. Ich habe endlich nicht mehr das Gefühl, dass dieses Glück von vielen Faktoren anhängt, ich mache mich, egal wie arrogant das jetzt klingen mag, selbst glücklich. Insgesamt fühle ich mich sehr frei.

12.3.20 10:03, kommentieren

heute Nachmittag

Allein, dass ich wieder hier bin zeigt doch, dass es mir nicht gut geht. Eigentlich lief alles prima, bis heute Nachmittag. Ich bin total in ein Loch gefallen und es ging gar nichts mehr. Die letzen Stunden waren wirklich grauenhaft, dabei kann ich nicht einmal genau festmachen was es war, das mich so fertig gemacht hat. Abgesehen davon stehe ich unter enormem Druck, der einzige der mich am Rande des Wahnsinns doch noch auf dem Boden hält ist mal wieder M. Ich hätte nie gedacht, dass er das kann. Dieses einfach-da-sein, dieses Sorgen machen, dieses sag-mir-das-alles-okay-ist. Im Moment ist er wirklich die Bezugsperson schlechthin für mich. Dafür bin ich unendlich Dankbar. Ich habe immer gewusst, dass wir zwei das schaffen. Verbunden ist diese neue Vertrautheit natürlich auch mit einer enormen Angst. Ich bin quasi darauf Konditioniert Angst zu haben, wenn es um ihn geht. Der Gedanke daran, ihn zu verlieren, sei es auf die eine oder andere Art, ist so unerträglich, dass ich jetzt schon daran zweifle, ob ich das durchstehen könnte. Aber ich habe mir vor Jahren schon geschworen, alles zu versuchen, was im Rahmen meiner Möglichkeiten liegt. Dabei bleibt es.

13.1.20 20:29, kommentieren

dünnes Eis

Er ist wieder da, der Schaffensdrang. Der Wunsch etwas aufzuschreiben, festzuhalten, etwas zu verewigen, es nicht zu vergessen. Er hat mir gefehlt in den letzen Wochen, vielleicht sogar Monaten. Dabei geht es mir nicht einmal sonderlich gut. Es sollte mir gut gehen, dessen bin ich mir bewusst, aber ich habe, wie schon so oft, das Gefühl, auf dünnem Eis zu stehen. Irgendwann kommt dann der Wusch einfach einzubrechen und im kalten Wasser schwimmen zu lernen, weil das einfach besser ist als rumzustehen und sich ständig zu fragen wie lange das Eis noch hält. Geht das nur mir so? Ist nicht der worst-possible-outcome so viel besser als die Ungewissheit?

15.10.19 20:39, kommentieren

alles egal

Da ich so oder so nicht schlafen kann, habe ich beschlossen noch etwas zu schreiben. Mir ist aufgefallen, wie sehr ich gewachsen bin seit ich meine ersten Einträge hier geschrieben habe. Ich schreibe da von C, meiner besten Freundin. Die Einträge stammen aus einer Zeit in der sie noch Zeit hatte für mich da zu sein. Bevor ich irgendwie in der Rangliste abrutschte. Sie stand immer hinter mir, und das tut sie noch, aber ich brauche eben manchmal auch eine Person die bereit ist, sich vor mich zu stellen, mich zu verteidigen. Witzig, dass ausgerechnet mein Verhältnis zu G sich nicht verändert hat. Er ist immer noch da, er hört zu, er weiß Rat. Er ist da wenn es niemand sonst sein will. Und er regt mich auf, auf eine gute Art. Er hält mich lebendig und bringt mein Blut zum kochen. Aber das ist so verdammt wichtig. Über M -dieser Buchstabe wird für mich wohl auf ewig verflucht sein- will ich nicht reden. Das ist als hätte ich mich vor ein rasendes Auto gestellt und mich dann gewundert warum ich überfahren wurde. Das Gefährliche daran, ist, dass ich das Gefühl, ich hätte nichts zu verlieren irgendwie liebe. So als könne mir dann keiner mehr schaden und ich nur noch Spaß haben, weil ja eh alles egal ist.

15.8.19 23:31, kommentieren

Wer hat das Recht?

Es gibt gute Tage, und es gibt Tage wie diesen. Tage, an denen mich selbst die kleinsten Kleinigkeiten aus der Bahn werfen können. Der Trailer zu einem Film den wir mal zusammen sehen wollten wird mir auf YouTube vorgeschlagen. Wir sind gemeinsam in einer WhatsApp Gruppe. Jemand hat den selben Vornamen wie er. Das reicht schon aus. Früher, wenn mich jemand gefragt hätte, ob ich ihn einfach vergessen würde, wenn ich das könnte, hätte ich sofort "Nein!" gesagt. Heute bin ich mir da gar nicht mehr so sicher. Unsere Vergangenheit vergessen würde ich nicht, aber ich würde ihn möglicherweise in der Zukunft aus meinem Kopf verbannen. Wenn es schon so viel Kraft kostet, mich überhaupt von ihm lösen zu wollen, wie schwierig wird es dann wohl werden das irgendwann wirklich zu tun? Es wird noch so lange dauern bis ich auf diese Sache zurückblicken kann, aus ihr lernen kann, an ihr wachsen kann. Bis dahin wird jeder einzelne Tag schmerzhaft sein, jeder auf seine Art. Ich kann nur hoffen, dass die Zeit wirklich alle Wunden heilt. Ich habe Angst, Angst das diese Wunde zu einem Teil von mir wird, einem Teil der nie ganz verheilen wird. Manchmal, an Tagen wie heute, frage ich womit ich dieses Schicksal verdient habe. Weshalb ich das hier durchmachen muss. Wer dem Universum das Recht gegeben hat mich so zu verletzen. Wer beschlossen hat ihr alles zu geben und mir nicht. Weshalb ich nicht aufhören will etwas zu wollen, was so offensichtlich schlecht für mich ist. Ich liebe Tragödien aber ich werde nicht zulassen das mein Leben zu einer wird.

15.8.19 23:05, kommentieren

Wie können manche Menschen so egoistisch sein?

2.8.19 21:16, kommentieren

das Leben sollte schön sein

Die letzen Tage waren leider sehr schwierig für mich. Ich fühle mich heillos überfordert und ängstlich, ohne das ich diese Gefühle auf irgendetwas bestimmtes zurückführen könnte. Gott sei Dank ist jemand für mich da. Es hat gut getan einfach mal zu hören, dass ich ein Recht darauf habe, in meiner Situation sauer zu ein. Das Leben sollte schön sein, gerade in Momenten wie diesen, an warmen Sommerabenden, an denen ich die Freihat habe, zu tun was auch immer ich möchte. Aber ich mache es mir selbst schwer. Gut, nicht nur ich mir, C auch, verdammt. Ich glaube sie hat keine Ahnung wie egoistisch sie ist. Ich habe mal wieder das Bedürfnis M zu schreiben und ich verfluche es. Vor allem nach dem was ich in den letzen Tagen so mitbekommen habe. Da kommt noch viel auf mich zu, glaube ich.

29.7.19 21:18, kommentieren

Ich will...

Ich weiß nicht, was ich will, sagen sie. Hier eine Liste: Ich will geliebt werden, ohne das man mich besitzt. Ich will die Erwartungen, die man an mich hat, erfüllen. Ich will mit mir selbst leben lernen. Ich will keine Angst mehr davor haben, nicht richtig zu leben. Ich will da sein, und ich will das jemand für mich da ist. Ich will nichts tun, was mir langfristig schadet. Ich will nicht mehr wütend sein. Ich will verstehen. Ich will Gerechtigkeit. Ich will, dass man sieht, was man mir antut. Ich will manche Dinge hinter mir lassen. Ich will mich nicht verstecken müssen. Ich will daran glauben, dass ich alles verdient habe. Ich will eine Chance.

1 Kommentar 23.6.19 23:18, kommentieren

Balance

Ich will, und das möchte ich wirklich, meine Zeit sinnvoll nutzen. Manchmal schaffe ich das, meistens nicht. Ob man diese Tatsache einfach akzeptieren sollte? Ich weiß es nicht. Wenn ich versuche immer produktiv zu sein, immer zu funktionieren, immer voll da zu sein, immer dann folgt ein totaler Einbruch. Wie so oft im Leben geht es wahrscheinlich mal wieder um Balance.

8.5.19 15:03, kommentieren

GENERVT

Heute ist so ein Tag, da bin ich einfach nur genervt. Genervt von der Art wie mit mir umgegangen wird, genervt, dass alles immer meine eigene Schuld ist. Ich bin nun wirklich nicht der Mensch, der andere für meine eigenen Fehler verantwortlich macht. Wenn es Zweifel gibt, dann such ich grundsätzlich die Schuld erst einmal bei mir. Manchmal gibt es aber keine Zweifel, dann muss ich einfach zusehen wie andere etwas verbocken während mir klar ist, dass das auf meine eigene Kappe gehen wird. So ein Mist.

2.2.19 08:52, kommentieren

Nostalgie auf meine Art

Ist es euch schon mal passiert, dass ihr euch ein mögliches Szenario in der Zukunft so oft ausgemalt habt, dass ihr irgendwie nostalgisch wurdet, wenn ihr daran gedacht habt? Ist ein komisches Gefühl, ich weiß. Vielleicht ist Nostalgie ja auch nicht das richtige Wort... Mir ist schon klar, dass das ein Paradox ist. Ich male mir gerne den lieben langen Tag Dinge aus, die so nicht passieren werden. Mit Personen, die wahrscheinlich nicht an mich Denken und an Orten, an denen ich so schnell nicht sein werde. Das frisst schon ordentlich am Selbstwertgefühl. Aber es macht Spaß. Es fühlt sich manchmal fast schon echt an.

28.1.19 20:09, kommentieren